Agencies have always sold time. Hours are planned, staffed and billed, and growth has meant hiring. That model worked as long as every step of the work needed people: research, concepts, layouts, versions, reports and meetings about reports.
AI agents break the link between output and headcount. A senior strategist with a set of well-instructed agents can now research a market, draft positioning options, produce first creative routes and build the reporting, work that used to sit across a team of ten. The human part does not disappear. It concentrates on judgement, the client relationship and the final call.
Three consequences
- Margins move. If delivery gets cheaper but prices stay tied to hours, the savings go to the client or disappear in inefficiency. Agencies that keep billing time will be squeezed from both sides.
- Pricing has to change. The natural model is to sell outcomes and products: a defined deliverable at a fixed price, a subscription for ongoing work, a share of results where results can be measured. Productised services are harder to design, but they are the only way to keep the margin that automation creates.
- Size stops being a moat. Large networks sold scale and coverage. When a small senior team can cover the same ground, speed, specialisation and trust matter more than size. Clients will increasingly buy from people rather than from org charts.
What it looks like in practice
The agencies we find most interesting are small on purpose. They have a few senior people, a maintained library of agent workflows and clear products. They document their processes as carefully as their creative work, because the process is now part of the product. They measure themselves by margin per person, not by headcount.
This shift has risks. Quality drifts when nobody checks machine output closely. Clients still want someone to call. And the tools change every few months, so workflows have to be maintained like software.
Why we invest here
We back founders who build agencies and services in this new shape, and the tools that make them possible: orchestration, quality control and knowledge management for client work. We know this world from the inside, and we think the best agency of the next decade may have fewer than twenty people.
Agenturen haben immer Zeit verkauft. Stunden werden geplant, besetzt und abgerechnet, und Wachstum hieß einstellen. Das funktionierte, solange jeder Arbeitsschritt Menschen brauchte: Recherche, Konzepte, Layouts, Versionen, Reports und Meetings über Reports.
KI-Agenten lösen die Verbindung zwischen Output und Köpfen. Eine erfahrene Strategin mit gut instruierten Agenten kann heute einen Markt recherchieren, Positionierungsoptionen entwickeln, erste kreative Routen erstellen und das Reporting aufbauen, Arbeit, die früher auf ein Team von zehn Leuten verteilt war. Der menschliche Teil verschwindet nicht. Er konzentriert sich auf Urteilsvermögen, die Kundenbeziehung und die letzte Entscheidung.
Drei Folgen
- Margen verschieben sich. Wenn die Lieferung günstiger wird, die Preise aber an Stunden hängen, landet die Ersparnis beim Kunden oder versickert in Ineffizienz. Agenturen, die weiter Zeit abrechnen, geraten von zwei Seiten unter Druck.
- Preismodelle müssen sich ändern. Naheliegend ist, Ergebnisse und Produkte zu verkaufen: eine klar definierte Leistung zum Festpreis, ein Abo für laufende Arbeit, eine Beteiligung am Erfolg, wo er messbar ist. Produktisierte Services sind schwerer zu gestalten, aber nur so bleibt die Marge erhalten, die Automatisierung schafft.
- Größe ist kein Schutzwall mehr. Große Networks haben Größe und Abdeckung verkauft. Wenn ein kleines Senior-Team dasselbe abdecken kann, zählen Tempo, Spezialisierung und Vertrauen mehr als Größe. Kunden kaufen zunehmend bei Menschen statt bei Organigrammen.
Wie das in der Praxis aussieht
Die Agenturen, die wir am spannendsten finden, sind bewusst klein. Sie haben wenige Senior-Leute, eine gepflegte Bibliothek von Agenten-Workflows und klare Produkte. Sie dokumentieren ihre Prozesse so sorgfältig wie ihre kreative Arbeit, denn der Prozess ist jetzt Teil des Produkts. Sie messen sich an der Marge pro Person, nicht an der Zahl der Köpfe.
Der Wandel hat Risiken. Qualität driftet, wenn niemand den Maschinen-Output genau prüft. Kunden wollen weiterhin jemanden anrufen können. Und die Werkzeuge ändern sich alle paar Monate, Workflows müssen also gepflegt werden wie Software.
Warum wir hier investieren
Wir unterstützen Gründerinnen und Gründer, die Agenturen und Services in dieser neuen Form bauen, und die Werkzeuge, die das möglich machen: Orchestrierung, Qualitätskontrolle und Wissensmanagement für Kundenarbeit. Wir kennen diese Welt von innen, und wir glauben, dass die beste Agentur des nächsten Jahrzehnts weniger als zwanzig Leute haben könnte.
